Podium mit Bundesrätin Sommaruga

Am Montag den 5. September 2011 kam die Bundesrätin Simonetta Sommaruga auf Einladung der SP Kanton Solothurn zu einer Podiumsdiskussion nach Dulliken. Die Ortssektion war mit der Organisation dieses Anlasses beauftragt worden.

Schon während dem vorangehenden Apéro liess die Bundesrätin mitteilen, dass sie sich wegen eines vorherigen Termins leider etwas verspäten werde.

Pünktlich um 19.30 Uhr eröffnete die Musikgesellschaft Dulliken mit dem „Solothurner Marsch“ die Veranstaltung.

Der SP-Sektionspräsident Edy Lütolf zeigte sich in seiner Begrüssung erfreut darüber, eine Bundesrätin in Dulliken begrüssen zu dürfen. Dies sei eine Ehre für unser ganzes Dorf, und um dies gebührend zu würdigen, habe er unseren Gemeindepräsidenten gebeten, die Grussbotschaft der Gemeinde zu überbringen. Zudem habe sich die Musikgesellschaft Dulliken freundlicherweise bereit erklärt, diesen politischen Anlass mit einem kulturellen Einstieg zu bereichern.

Als nächste Rednerin hiess die SP-Kantonalpräsidentin Evelyn Borer ihrerseits alle Anwesenden willkommen und orientierte über den weiteren Verlauf des Abends.

Während dem nächsten rassigen Musikvortrag der Musikgesellschaft betrat die sehnlichst erwartete Bundesrätin den Saal. Die rund 180 Anwesenden im Saal erhoben sich alle von ihren Sitzen und klatschten ihr im Takt der Musik Beifall. Ein wahrlich triumphaler Einzug und herzlicher Empfang!

Anschliessend verstand es der Gemeindepräsident Theophil Frey, in seiner Grussbotschaft geschickt den Bogen vom Dorf zur feiernden Partei, zum AKW und weiter zur Bundesrätin zu spannen. Mit Bildern untermalt präsentierte er kurz unsere Gemeinde und strich dabei gekonnt unsere Vorzüge als Wohngemeinde mit guter Anbindung an den öffentlichen Verkehr hervor.

Nach der letzten musikalischen Einlage eröffnete Theodor Eckert, Chefredaktor der Solothurner Zeitung, als Moderator die Podiumsdiskussion mit der Bundesrätin Simonetta Sommaruga, dem Ständerat Roberto Zanetti, der Nationalrätin Bea Heim, dem Regierungsrat Peter Gomm und dem Kantonsrat und Nationalratskandidaten Urs Wirth aus Grenchen. Dabei forderte er mit seinen provokativen Fragen die Teilnehmer heraus und konfrontierte sie immer wieder mit aktuellen Problemen. Die Stellungnahmen verliefen sehr respektvoll und gesittet, wie dies vorher in den Spielregeln abgemacht wurde. Die Bundesrätin stützte alle Beschlüsse des Gesamtbundesrates und liess sich nie zu Schuldzuweisungen verleiten. Roberto Zanetti wiederum erntete mit seiner gewohnt humoristischen Art manchen Lacher. Alle Podiumsteilnehmer überzeugten durch ihr Sachwissen und liessen sich nie durch provokative Fragen aufs Glatteis führen.

Die anschliessende offene Fragerunde für das Publikum kam anfänglich nur langsam in Fahrt. Zunehmend zeigten sich aber mehr erhobene Hände, und schliesslich musste die Fragerunde wegen der fortgeschrittenen Zeit abgebrochen werden.

In ihrem Schlusswort versicherte Bundesrätin Simonetta Sommaruga, wie wichtig ihr der Kontakt mit der Bevölkerung sei. An Veranstaltungen wie dieser könne sie auf Fragen und Anliegen der Leute eingehen. Das bringe letztlich den besseren Draht zum Volk, als wenn sie bloss ein Referat halte und anschliessend wieder weiterziehe.

Zum Schluss dankte Evelyn Borer allen Mitwirkenden und Organisatoren, den Referenten, der Podiumsrunde und der Musikgesellschaft Dulliken für ihren Beitrag zu einem rundum gelungenen und schönen Anlass.

Wir verweisen hier auch auf den Bericht im Oltner Tagblatt vom 6. September 2011.

Text:   Edy Lütolf

Fotos: Andrea Bolliger

          und SP-Kt. SO

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